Ausdauertraining ab welchem Alter? Das ist bei Kindern & Jugendlichen zu beachten!

Ausdauertraining ab welchem Alter? Das ist bei Kindern & Jugendlichen zu beachten!

Viele Eltern haben die Sorge, ihre Kinder würden sich zu viel mit dem Smartphone oder der Spielkonsole vergnügen und zu wenig an der frischen Luft sein. Dabei kommt natürlich dann auch unweigerlich die Bewegung zu kurz. Der Sportunterricht in der Schule kann da nicht ausreichend entgegenwirken, sodass sportliche Aktivitäten auch in die Freizeit integriert werden sollten.

Doch welcher Sport eignet sich für welches Alter und ab wann kann man damit beginnen, die Ausdauer seiner Kinder mit gezieltem Training zu fördern? Um diese Frage kümmern wir uns im folgenden Artikel!

Die Angst vor der Überlastung – eine begründete Sorge?

Immer wieder fürchten Eltern, ihre Kinder könnten sich beim Ausdauertraining zu stark beanspruchen. Allerdings ist das meist nicht der Fall. Kinder sind sehr widerstandsfähig, selbst wenn sich ihr Körper noch in der Entwicklungsphase befindet.

Kinder und Jugendliche spüren sehr genau, was sie können ist und was nicht. Für dich als Elternteil ist es notwendig dein Kind und sein Verhalten genau zu beobachten. Du solltest deinen Sprössling natürlich nicht zum Sport zwingen und bestimmte Trainingsformen forcieren. Dass sich dein Kind aber bei spielerischen sportlichen Aktivitäten überanstrengt, ist sehr unwahrscheinlich.

Beim Sport muss immer genügend Wasser bereitstehen und manche Kinder müssen beim Sport auch daran erinnert werden, ausreichend zu trinken. Ihren Kreislauf überanstrengen Kinder aber äußerst selten ohne dass sie von ihren Eltern zu Leistungen angetrieben werden, die sie gar nicht erbringen können.

Das Kind pausiert in der Regel automatisch, wenn es ihm zu viel wird. Natürlich schadet es trotzdem nicht als Elternteil ein wachsames Auge auf den Erschöpfungszustand des eigenen Kindes zu werfen. So kann verhindert werden, dass Kreislaufprobleme antreten oder sich das Kind einfach zu viel zumutet – vielleicht auch, weil es den Eltern etwas beweisen möchte.

Aerobes und anaerobes Ausdauertraining

Bei Kindern und Jugendlichen zwischen dem 10. und dem 20. Lebensjahr ist die Sauerstoffaufnahme beim aeroben Sport besonders hoch. Im sogenannten aeroben Bereich verbraucht man während des Trainings weniger Sauerstoff als man durch die Atemluft aufnehmen könnte. Man geht also keine sogenannte Sauerstoffschuld ein und kann die Belastung lange auf dem Level halten.

Das anaerobe Training geht mit einer Sauerstoffschuld einher. Dieses Training ist intensiver und so anstrengenden, dass der Körper irgendwann pausieren muss. Du kennst es sicher, dass man nach einer harten Einheit erstmal ordentlich durchschnaufen muss – das ist ein Kennzeichen für anaerobes Training.

Besonders beim anaeroben Training bildet sich Laktat als Abfallprodukt, das für das typische Muskelbrennen sorgt. Kinder sind jedoch in deutlich geringerem Umfang dazu in der Lage, Laktat zu bilden bzw. nach der ersten Laktatbildung noch weiter zu trainieren.

Bei Kindern reicht eine geringere Menge Laktat aus, um Muskelbrennen zu verursachen. Das bedeutet: Dein Kind wird weitaus schneller über brennende Muskeln klagen. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft liegt der Toleranzbereich bei Kindern bei Laktat bei 6-10 mmol/l Blut. Erwachsene sollten den Laktatwert von 24 mmol/l Blut nicht überschreiten.

Ist Ausdauertraining für Kinder ungeeignet?

Grundsätzlich ist Ausdauertraining für Kinder und Jugendliche sehr gut. Allerdings sollten deine Kinder langsam beginnen, sofern sie sich bislang nicht häufig bewegten. Die Trainingseinheiten lassen sich steigern und tragen so zu einem optimalen Stoffwechsel bei.

Die Entgiftung findet kontinuierlich statt und so ist auch der Geist offener für komplexe Schulaufgaben. Ist dein Kind jedoch zu sehr motiviert, solltest du es auf jeden Fall bremsen. Zwar ist das Ausdauertraining für Kinder nicht gefährlich, doch übereifrige Sportler haben häufig mit Muskelproblemen zu kämpfen. Sport bei Kindern maximiert die Leistung Sport bei Kindern ist in diesem digitalen Zeitalter äußerst wichtig. Kinder, die keinen Sport treiben, werden mit zunehmendem Alter schneller krank, haben kein ausgeprägtes Immunsystem und fühlen sich häufig ermattet. Zudem trägt Sport zu einem gesunden Körperempfinden bei. Er macht selbstbewusster und selbstsicherer. Außerdem trägt er zum Sozialverhalten bei und hat sogar langfristige Vorteile.

Wer bereits als Kind viel Sport treibt, legt sich sozusagen eine Basis für den Körper zu. Diese Basis wird den Körper auch im Erwachsenenalter unterstützen. Leidet dein Kind unter ADHS oder generell unter einem hohen Bewegungsdrang, kannst du sein energetisches Level durch Sport normalisieren. Hierbei bietet es sich an die richtige Variante des Ausdauertrainings zu finden und das Kind nicht zu überfordern.

So lassen sich übermäßig hohe Energien abwerfen und der Körper beruhigt sich. Diese Beruhigung zeigt sich ebenso im seelischen Zustand des Kindes. Bewegt sich das Kind zielgerichtet (etwa beim Sport), kann es auch andere Aufgaben konzentrierter angehen. Tipps für Ausdauertraining bei Kindern und Jugendlichen: Auf monotonen Sport verzichten Mehrere Pausen unbedingt integrieren Ausreichend Flüssigkeit anbieten Sport vor allem im Außenbereich Sportspiele sollten im Vordergrund stehen Keinen Konkurrenz- und Leistungsdruck aufbauen Für Kinder und Jugendliche notwendiges Equipment beschaffen

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